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2. Etage

2. Etage – Kultur, Bildung und Erinnerung


In der 2. Etage steht der Fokus auf den Strukturen und Gemeinschaften, die für die kollektive Identität der deutschen Minderheit in Nordschleswig von entscheidender Bedeutung waren. Das Stockwerk ist in fünf Räume unterteilt, die gemeinsam die Kultur, das Vereinsleben, die Schultraditionen und die kollektive Erinnerung der Minderheit beleuchten.
Hier bewegst du dich von den Rahmenbedingungen des Alltags hin zu den Symbolen und Orten, die für das Gemeinschaftsgefühl eine besondere Bedeutung hatten.

Raum 6) Kultur – Kultur- und Vereinsleben der Minderheit


Kultur- und Vereinsleben waren historisch zentrale Rahmen für das soziale Leben und die Identitätsbildung der Minderheit. In diesem Raum werden Sportarten, Vereine, kulturelle Aktivitäten und gemeinsame Traditionen vorgestellt, die den Zusammenhalt gestärkt und dazu beigetragen haben, Sprache und Kultur weiterzugeben.
Anhand von Objekten, Bildern und Filmen erhältst du Einblicke darin, wie Gemeinschaften über Generationen hinweg als Treffpunkte fungierten.
Hier wird das Kultur- und Vereinsleben der Minderheit in einen breiteren kulturhistorischen Zusammenhang eingeordnet.

Raum 7) Kulturkabinett – Objekte und die Geschichten dahinter


Das Kulturkabinett zeigt ausgewählte Objekte, die jeweils vom Alltag, von Traditionen und Werten erzählen. Die Exponate sind in einen kulturhistorischen Kontext eingebettet und dienen als anschauliche Zeugnisse der Geschichte der deutschen Minderheit in Nordschleswig.
Der Raum lädt zur Vertiefung und Reflexion ein und macht deutlich, wie materielle Kultur zum Verständnis von Identität und Erinnerung beiträgt.
Hier entfaltet sich die Kulturgeschichte der Minderheit anhand detaillierter Erzählungen.

Raum 8) Schule – Bildung als Kern der Identität


Bildung spielte eine entscheidende Rolle für den Zusammenhalt und das Fortbestehen der Minderheit. Raum 8 widmet sich dem Schulalltag der Minderheit und den deutschen Schulen in Nordschleswig als Trägern von Sprache, Kultur und Werten.
Historische Materialien und persönliche Berichte zeigen, dass Schule weit mehr war als Unterricht: Sie war ein kultureller Mittelpunkt und ein Ort, an dem Identität geprägt und weitergegeben wurde.

Raum 9) Knivsberg – Ein symbolischer Ort des Gemeinschaftsgefühls


Der Knivsberg hatte eine besondere Bedeutung als Versammlungsort und Symbol für Gemeinschaft. Dieser Raum beleuchtet die Rolle des Knivsbergs in der Geschichte der Minderheit und seine Bedeutung für kollektive Erlebnisse, Begegnungen und Traditionen.
Im Mittelpunkt steht der Knivsberg als gemeinschaftsstiftender Ort, an dem Kultur, Erinnerung und Identität eng miteinander verbunden waren – und der bis heute als zentrales Symbol des Zusammenhalts gilt.

Raum 10) Identitäts-Outro – Reflexion und Ausblick


Die Ausstellung endet mit einer Reflexion darüber, was Kultur, Bildung und gemeinsame Erinnerung heute für eine Minderheit – nicht nur für die deutsche – bedeuten. Hier werden die Fäden aus den anderen Räumen zusammengeführt und in Bezug zum heutigen Minderheitenleben gesetzt.
Dabei wird deutlich, wie historische Strukturen Identität und Gemeinschaft auch in einer modernen Gesellschaft weiterhin prägen.

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