Satzung des Trägervereins „ Deutsche Museen Nordschleswig'''

§1

Der Verein trägt den Namen „Verein Deutsche Museen Nordschleswig".

Aufgabe und Ziel des Vereins sind die Errichtung und der Betrieb des Deutschen MuseumsNordschleswig, Sonderburg, und des Deutschen Schulmuseums Nordschleswig, Apenrade. Der Verein fördert die Sammlung von Gegenständen und Kunstwerken, die dazu dienen können, die kulturelle, schulische und geschichtliche Entwicklung der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig zu verdeutlichen.

Der Verein gründet Fonds, um die Möglichkeit zu schaffen, geeignete Exponate zu erwerben.

Der Vorstand erlässt die näheren Bestimmungen und verwaltet die Fonds.

§2

Die Mitgliedschaft kann von allen Interessierten erworben werden. Sie endet mit der Austrittserklärung nach Zahlung des fälligen Jahresbeitrags, ferner bei einem Beitragsrückstand von mehr als zwei Jahren oder durch Ausschluss auf Grund eines mit 2/3Mehrheit gefassten Vorstandsbeschlusses.

§3

Mitglieder des Vereins haben freien Zutritt zu den Ausstellungen innerhalb der Öffnungszeiten und 7,u sonstigen Veranstaltungen der Museen und des Vereins. Die Mitglieder werden über die Aktivitäten des Vereins informiert und erhalten Veröffentlichungen zum Vorzugspreis angeboten.

§4

Arbeits und Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§5

Die Generalversammlung wählt sechs Vorstandsmitglieder und drei Suppleanten.Bei den Wahlen muss sichergestellt sein. dass beide Museen im Vorstand vertreten sind.

Der Vorstand setzt sich aus a) einem vom Vorstand gewählten l. Vorsitzenden, b) einem 2.Vorsitzenden, c) einem Kassenwart, d) dem Schriftwart und e) zwei Beisitzern zusammen.

Vollgültige Mitglieder sind ebenfalls die gemäß § 6 vom Vorstand berufenen Museumsleiter.

Zwei von der Generalversammlung gewählte Revisoren prüfen die Kassenführung.

Die Generalversammlung wählt ebenfalls einen Revisorsuppleanlen. Die Ämter a- e werden durch den Vorstand auf einer konstituierenden Sitzung spätestens 14 Tage nach der Wahl festgelegt.

§6

Für die Museen beruft der Vorstand für die Dauer von drei Jahren je einen mit der deutschnordschleswigschen Kultur, dem Schulwesen und der Geschichte vertrauten Leiter des je­weiligen Museums, Voraussetzung für eine Berufung zu diesen Ämtern ist die qualifizierte Ausbildung in einem Sachgebiet, das im Vergleich zum Arbeitsbereich der Museen von Relevanz ist. Die Berufungen können nach Ablauf der dreijährigen Periode verlängert werden.

§7

Der Vorstand beschließt zusammen mit den Museumsleitern über Art und Umfang der Tätigkeiten der Museen. Die Museumsleiter vertreten die Museen im Einvernehmen mit dem Vorstand nach außen hin.

§8

Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Von den zwei Revisoren wird einer in Jahren mit gerader, einer in Jahren mit ungerader Jahreszahl gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied oder ein Revisor vorzeitig aus, übernimmt der Nach­folger dessen Wahlperiode.

Die Generalversammlung wählt die Delegierten für die Delegiertenversammlung der deut­schen Volksgruppe.

Der Vorstand tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entfallt der Vorschlag.

§9

Der zuständige Museumsleiter ist für die Erstellung des (Sammlungs) Protokolls (Registratur) des Museums verantwortlich. Das Protokoll hat neben einer Beschreibung der Gegenstände und Kunstwerke Auskünfte über Art und Zeit des Erwerbs sowie, was Gegenstände von kulturgeschichtlicher Bedeutung betrifft, über deren Herkunftsort und Gebrauch zu enthalten, Gegenstände und Kunstwerke sind in Übereinstimmung mit dem Protokoll zu nummerieren. Gegenstände von kulturhistorischem Wert sind nicht ohne Genehmigung des „Museums Sonderjylland" aus den Beständen der Museen auszumustern. Der jeweilige Museumsleiter unterbreitet dem Vorstand Vorschläge zum Erwerb von Expo­naten. Weitere Aufgaben der Leiter werden nach Bedarf in Absprache mit dem Vorstand festgelegt.

Der Vorstand beruft einen (wissenschaftlichen) Betrat, der die Museumsleiter bei ihrer Tätigkeit fachlich und konzeptionell berät. Der Beirat besteht aus mindestens drei Personen und tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Empfehlungen des Beirats sind zu protokollieren.

§10

Oberstes Organ des Vereins ist eine Jährlich vor dem 1. April stattfindende Generalversammlung, auf der alle Mitglieder stimmberechtigt sind. Die Einladung erfolgt durch briefliche Mitteilung an die Mitglieder oder durch Bekanntgabe in der deutschen Tageszeitung. Die Frist hierfür beträgt einen Monat Bei ordnungsgemäßer Einberufung ist die Generalversammlung jederzeit beschlussfahig. Die ordentliche Generalversammlung enthält folgende Tagesordnungspunkte:

  1. Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden, Wahl eines Versammlungsleiters, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung

  2. Tätigkeitsberichte des l Vorsitzenden, der Museumsleiter und des Kassenwarts.

  3. Aussprache und Entlastung des Vorstands.

  4. Wahlen der zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder; weiterhin werden drei Suppleanten für ein Jahr gewählt.

  5. Die Generalversammlung beschließt auf Vorschlag des Vorstands die Höhe der Mitglieds beitrage.

  6. Anträge an die Generalversammlung.

  7. Verschiedenes.

Anträge zur Tagesordnung seitens der Mitglieder müssen 14 Tage vor der Generalversammlung schriftlich an den Vorstand eingereicht werden. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Darüber hinaus muss eine solche stattfinden, wenn mindestens 25 Mitglieder sie schriftlich beim Vorstand beantragen.

§11

Über die Vorstandssitzungen und Generalversammlungen wird vom Schriftwart ein Protokoll geführt, das vom Schriftwart und dem amtierenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Das Protokoll enthält insbesondere die Beschlüsse in genauer Fassung. Vorstandssitzungen sind spätestens 14 Tage vor dem Termin einzuberufen.

§12

Für jedes Museum wird nach Rücksprache mit dem Vorstand ein eigener Haushalt erstellt. Jeder Museumsleiter kann Spenden entgegennehmen. Sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Museen unterliegen den kegeln der Kassenführung. Der Kassenwart verwaltet die Gelder des Vereins. Die Revisoren müssen am Ende des Geschäftsjahres die Jahresrechnung des Kassenwarts prüfen und einen entsprechenden Vermerk in die Kassenbücher eintragen. Die Revisoren sind jederzeit berechtigt, Einblick in die Kassenführung zu nehmen sowie die Übereinstimmung der vorhandenen Exponate mit den in § 9 erwähnten Protokollen nachzuprüfen. Die Überprüfung der Exponate muss im Protokoll vermerkt werden.

§13

Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3Mehrheit der Generalversammlung.

§14

Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn diese auf zwei eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlungen mit mindestens 14tägigem Abstand mit 2/3Mehrheit der Anwesenden beschlossen wird.

§15

Bei Auflösung des Vereins entscheidet der Hauptvorstand des BDN über die weitere Verwendung der Exponate und des Barvermögens des Vereins.


Fassung nach Änderungen der Generalversammlung vom 18. März 2006 und mit redaktionellen Änderungen am 29.3.2008


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